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Eigenbauflugzeug DOWA 81

 

        

Mit diesem Flugzeug beabsichtigte 1981 eine fünfköpfige Familie aus der damaligen DDR zu fliehen. Das Flugzeug ist nicht geflogen, da die Familie am Tag vor dem geplanten Start verhaftet wurde. Man verurteilte sie wegen "Vorbereitung zum ungesetzlichen Grenzübertritt im schweren Fall" zu beachtlichen Freiheitsstrafen. Nach einjähriger Haft wurde die Familie in die BRD abgeschoben.

Für den Bau wurden wegen der notwendigen Geheimhaltung nur allgemein erhältliche Werkstoffe verwendet.

Hersteller: Dr. Gerhard Wagner aus Kaiserslautern
Baujahr: 1981
Spannweite: 9 Meter
Startmasse: 580kg
Geschwindigkeit: ca. 200 km/h
Antrieb: 2 Motorradmotoren MZ-250/2
Leistung: 28 kW ca. 38 PS

Wußten sie schon........

.....dass die Junkers Ju 86 das erste Verkehrsflugzeug der Welt war, das von Dieselmotoren angetrieben wurde?

.....dass die britische de Havilland Mosquito, eines der herausragendsten Flugzeuge des Zweiten Weltkrieges, eine Holzkonstruktion war?

.....dass die Tupolew Tu-114 das schnellste Turboprop-Flugzeug der Welt ist?     Geschwindigkeit 870 km/h

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Schnellverkehrsflugzeug Heinkel HE 70

  Ernst Heinkel

Der Zivilflug war in den Jahren zwischen den Kriegen Hauptabnehmer vorn schnellen Flugzeugen und sorgte damit für die Konstruktion militärisch nutzbarer Maschinen.

Entwicklung und Bau von Jagdflugzeugen war den Deutschen 1918 untersagt worden. Dennoch forschte und baute man weiter, allerdings keine reinen Jäger oder Bomber. Für den zivilen Markt, Postfliegerei oder Passagierdienst, wurden die so genannten Schnellverkehrsflugzeuge entworfen– ein- oder zweimotorige schnelle Maschinen für zwei, maximal vier Mann Besatzung. Die Strategen wurden auf diese Modelle aufmerksam, die vom Konzept leicht in ein Kampfflugzeug umkonstruiert werden konnten. Ein typischer Vertreter dieser Gattung war die Heinkel He 70 "Blitz", die 1934 mit einer Höchstgeschwindigkeit von fast 360 km/h schneller war als alle Jagdflugzeuge ihrer Zeit. Technisch war die He 70 absolut auf der Höhe der Entwicklung: der freitragende Tiefdecker war mit einem der ersten Einzieh-Fahrwerke ausgerüstet, der aerodynamisch saubere Rumpf in Schalenbauweise ausgeführt und die Flügel setzten Maßstäbe im Flugzeugbau.

Die He 70 wurden in Großbritannien, bei Rolls Royce, eingehend studiert. Ob die daraus gewonnenen Erkenntnisse tatsächlich, wie oft behauptet, den Bau der Supermarine Spitfire beeinflussten sei dahingestellt – sicher ist dass die Konstrukteure der He 70 (Siegfried und Walter Günther), hier erstmalig einen Flügel mit elliptischem Umriss verwendeten, der für die Spitfire so charakteristisch wurde.

Typ: Kurierflugzeug Antrieb: ein 12-Zylinder-V-Motor BMW VI 7,3 mit 552 kW (750 PS) Spannweite: 14,80 m Länge: 11,70 m Flügelfläche: 36,51 m² Leergewicht: 2530 kg Abfluggewicht: 3640 kg  Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h  Gipfelhöhe: 5485 m

                                                

                                                    1.Raketenflugzeug "Sander RAK 1" (1929)

Die Nachbildung fliegt nur in der Computeranimation

 

Der RAK 1 getaufte Prototyp erreicht binnen 8,0 s die 100 km/h-Marke - die Vorführung unter Augen der internationalen Presse wird ein voller Erfolg. Noch eindrucksvoller ist die Rekordfahrt des neu entwickelten "RAK 2" auf der Bewrliner Avus am 23. Mai des gleichen Jahres. Das rund 5 m lange Experimental-Fahrzeug verfügt über zwei gewaltige Flügel mit negativem Anstellwinkel, die den errechneten Auftrieb kompensieren sollen. Um 10.40 Uhr ist es soweit: Fritz von Opel zündet per Fußpedal den "RAK 2". 24 Pulverraketen mit insgesamt 120 kg Sprengstoff katapultieren das Fahrzeug auf über 230 km/h. Im allgemeinen Freudentaumel kündigt Fritz von Opel weitere Aktivitäten an, die sich nicht nur auf den Erdboden beschränken sollen: "In der 5. Etappe werden wir zu bemannten Raketen übergehen ...". "Raketen-Fritz" wird anlässlich dieser Aussagen zunächst belächelt. Die Öffentlichkeit und seine zahlreichen Kritiker müssen jedoch bald erkennen, das Fritz von Opel seine Ankündigungen durchaus ernst meint und das das RAK-Programm konsequent weiter voran treibt.

                Der Film    kommt 1979 in unsere Kinos!!